Ich begrüsse Sie alle herzlich hier in Solothurn. Die Solothurner Regierung freut sich sehr darüber, dass Johnson & Johnson hier am Sitz der DePuy Synthes in Zuchwil diesen ersten Medtech Day durchführt. Am Jurasüdfuss hat sich in den letzten Jahren im Bereich Medizinaltechnik einiges getan. Viele Firmen haben Fuss gefasst und sind hier ansässig geworden. Wir sind natürlich froh darüber und freuen uns, wenn Sie sich die Füsse hier weiterhin vertreten werden. Wir haben auch nicht vor, Ihnen auf die Füsse zu treten. Im Gegenteil, wir werden versuchen, die künftigen Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

Grusswort am 1. Medtech Day Johnson & Johnson vom 1. September 2016 in Zuchwil

Integration ist ein Begriff, der viele Facetten hat. Öffentliche Meinung und Realität sind manchmal zwei Paar Schuhe. So auch in diesem Bereich. Haben Sie gewusst, dass von allen Personen, die wir nach Gesetz zu integrieren haben, nicht einmal jeder Fünfte ein Flüchtling ist? Die grosse Mehrheit kommt nämlich aus Europa. Zwischen Europa und dem Nahen Osten oder Nordafrika liegen ein paar Kilometer. Kulturell sind es oft Welten. Integration ist darum etwas Individuelles. Wer heute eine Integrationsschablone erwartet, wird enttäuscht werden. Es gibt sie nicht.

Begrüssung am Integrationstag vom 26. August 2016 im Stadttheater Olten

Gestern bin ich für die Ansprache nach Grindel eingeladen gewesen. Grindel liegt zuhinterst im Bezirk Thierstein und ist, wie Grenchen, nicht gerade von Schnellzugshalten verwöhnt. Grenchen hat einen pro Stunde. Grindel keinen. Grindel, wie Grenchen fühlen sich im Kanton Solothurn manchmal etwas abgelegen. Grindel örtlich, Grenchen politisch. Als Oltner kann ich das teilweise nachvollziehen, habe aber nie verstanden, warum sich die Stadtsolothurner und Stadtgrenchner jedes Jahr derart opulent mit Schnitzelbänken bewerfen.

Rede an der 1. Augustfeier 2016 in Grenchen

Sie wissen so gut wie wir Politikerinnen und Politiker: ressourcenintensive gesellschaftliche Aufgaben kann man nicht wahrnehmen (und auch nicht darüber berichten), ohne die Fakten zu kennen. Der Click auf die Homepage des Bundesamts für Statistik ist heute eine Selbstverständlichkeit für jeden, der sich mit Sozialpolitik auseinandersetzt. Aber so lange ist es noch gar nicht her, dass wir – Gemeinden, Kantone und Bund - systematisch Zahlen und Fakten rund um die Sozialhilfe erheben und aufbereiten.

Medienkonferenz 10 Jahre Sozialhilfestatistik vom 4. April 2016 in Bern

„Es isch immer e so gsii“. Manchmal könnte man meinen, der Refrain des Solothurnerliedes habe sich tief in die Volksseele eingegraben. Das ist im Grunde genommen erstaunlich. Geschrieben hat den Text nämlich ein solothurnischer Domherr, der aus dem Luzernischen stammt. Ein Ausserkantonaler also. Er hat das Lied zudem für die Fasnacht und nicht für die Politik geschrieben.

20 Jahre Spital Club Solothurn

Die meisten Menschen haben Veränderungen gar nicht gern. Das ist bei der Polizei nicht anders als anderswo. Darum sage ich, wie letztes Jahr, auch in diesem Jahr etwas zur Kriminalstatistik. Es gibt aber auch Veränderungen, die man einfach gern haben muss. Letztes Jahr konnte die KAPO zum Beispiel verkünden, dass die Kriminalität im Jahr 2014 generell zurückgegangen ist, wie auch schon im Jahr 2013. Vor rund einer Woche ist die Statistik für das Jahr 2015 präsentiert worden. Zumeist hat es ebenfalls einen weiteren Rückgang gegeben. Auffallend ist insbesondere die Abnahme der Einbruchszahlen. Die Polizeien im Kanton Solothurn und in der Schweiz haben also in den letzten Jahren alles ein bisschen sicherer gemacht und zum Guten verändert.

Ansprache an der Brevetierungsfeier der Polizeianwärterinnen und -anwärter vom 30. März 2016 in Solothurn

Ein paar von Euch wissen heute vielleicht nicht, ob sie bei einer Geburt dabei sind oder an eine Beerdigung gekommen sind. Aus der Tatsache, dass ich „in schwarz“ vor Euch stehe, würde ich keine voreiligen Schlüsse ziehen. Zwar hat ein Leserbriefschreiber bei den letzten Regierungsratswahlen gemeint, ich gehe glatt als Bestatter durch. Für aufmerksame Beobachter heisst das aber nichts. Die meisten Leute sind eher überrascht, wenn ich mal nicht in schwarz daherkomme.
Geburt ist wahrscheinlich auch nicht die richtige Umschreibung. Ich würde eher von einer Heirat sprechen.

Integrationsfeierlichkeiten Kantonspolizei Solothurn und Stadtpolizei Olten vom 3. Dezember 2015 in Olten

Ich begrüsse Sie im Namen des Regierungsrates herzlich zur diesjährigen Preisverleihung. Die Regierung will mit diesem Preis ja Institutionen, Vereine, Gruppen, Unternehmungen oder Einzelpersonen für ihr besonderes Engagement im sozialen Bereich auszeichnen. Die Breite des Wirkens wird in diesem Jahr bei den Nominierten besonders sichtbar. Und das ist ja letztlich auch das Ziel der Preisverleihung. Unermüdliches, oft freiwilliges Schaffen, das sonst nicht im Rampenlicht steht, soll ein Forum erhalten. Ich nehme an, es sind alle auch gespannt, wer am Ende den Preis bekommt. Die Spannung dürfte in diesem Jahr besonders gross sein, weil alle Nominierten besondere Qualitäten aufweisen und sich auf den ersten Blick nicht von vorneherein gerade eine „Pole-Position“ einer oder eines der Nominierten ausmachen lässt.

Kurzansprache an der Sozialpreisverleihung 2015 vom 10. September 2015 in Solothurn

Ich überbringe Ihnen gerne die Glückwünsche der Solothurner Regierung zum 60. Geburtstag. Die Solothuner Regierung kommt immer beim 100sten Geburtstag, oft beim 50sten, selten bei denen, die dazwischen liegen. Beim 100sten steht die Pflicht in unserem Reglement, alles andere ist Usanz. Und, weil es sich so eingebürgert hat, dass Jubiläen mittlerweile alle 10 Jahre gefeiert werden, weil man zurecht Feste feiern will, wie sie fallen, müssen wir wohl bald einmal unser Repräsentationsreglement überarbeiten.

Grusswort 60 Jahre Pro Infirmis vom 9. September 2015 in Solothurn