Als ich am 2. August 2005 die Amtsgeschäfte von meinem Vorgänger Rolf Ritschard übernommen habe, ist bei den sieben dünnen Plastikmäppli eines darunter gewesen, das mit KAPO angeschrieben gewesen ist. Die Amtsübergabe hat übrigens etwa eine Dreiviertelstunde gedauert und damit geendet, dass Rolf gesagt hat: „I säge nid meh, Du machsch es jo sowieso, wie Du wotsch“. In diesem Mäppli hat sich ein Blatt gefunden, auf dem gestanden ist: Nachfolge Kommandant Martin Jäggi: Mit dem stellvertretenden Kommandanten Hans Rudolf von Rohr sprechen. Er kann das. Als es dann soweit gewesen ist, habe ich das selbstverständlich gemacht. Darauf angesprochen hat mir Hans gesagt, er wolle und könne das nicht. Vor allem das ständige Auftreten nach aussen liege ihm nicht. Er wolle seinen Job machen. Der gefalle ihm sehr gut. Er hat mir später dann aber auch ans Herz gelegt, den im Vorfeld der Euro 08 bestimmten zweiten stellvertretenden Kommandanten Thomas Zuber, der Regierung zum neuen KAPO-Kommandanten vorzuschlagen. Er werde natürlich auch mit anderen Bewerbern gut zusammenarbeiten können, bevorzuge es aber, wenn die eigenen guten Kräfte im Korps nach Kräften gefördert würden. Entschieden habe ich später dann nach einem aufwändigen Selektionsverfahren selbstverständlich eigenständig. Dein uneigennütziger Support hat bei mir aber deutliche Sympathiespuren hinterlassen.

Verabschiedung des stellvertretenden Kommandanten der KAPO Solothurn Hans Rudolf von Rohr vom 16. September 2014 im Museum Blumenstein Solothurn

Ich begrüsse Sie im Namen des Regierungsrates herzlich zur Sozialpreisverleihung 2014. Es ist die insgesamt 8. Preisverleihung. Sie beschert uns einen neuen Jurypräsidenten, Hans-Peter Berger, Gemeindepräsident aus Langendorf. Ich danke ihm für seine Bereitschaft mitzutun. Unter seiner Leitung hat die Jury, die auch sonst neue Gesichter aufweist, wiederum überzeugende Nominationen vorgenommen. Deren Berechtigung hat in der Regierung wie immer Anlass zu anregenden Diskussionen, aber nicht zu Zweifeln gegeben. Darüber bin ich sehr froh. Es gibt nämlich nichts Unangenehmeres, als der von der Regierung gewählten Jury zu erklären, die Regierung hätte sich selbst zur Jury gemacht.

Kurzansprache an der Sozialpreisverleihung des Kantons Solothurn vom 11.9.2014

Ich überbringe Ihnen die Grüsse und die Gratulation der Solothurner Regierung zum Jubiläum. Die Tatsache, dass es Ihre Institution schon 10 Jahre gibt und ich dazu eingeladen werde, hat mir bewusst gemacht, wie lange ich schon Mitglied der Regierung bin. Ich habe nämlich bereits am 29. September 2006 die Eröffnungsansprache gehalten. Trotzdem haben Sie mich wieder eingeladen. Dafür bin ich Ihnen dankbar.

Ansprache zum 10jährigen Jubiläum des Zentrum Passwang in Breitenbach vom 5. September 2014

Ich begrüsse Sie zur offiziellen Eröffnungsfeier der Faustballeuro 2014 und heisse Sie alle herzlich willkommen. Wir freuen uns sehr, dass wir, das heisst der Turnverein und der Sportverein Olten, diese Meisterschaft ausrichten und organisieren durften und dürfen. Wir freuen uns auch sehr darüber, dass Sie so zahlreich nach Olten gekommen sind. Ich hoffe, dass Sie und die Faustballer heute möglichst wenig Regen abbekommen werden.

Ansprache an der Eröffnungsfeier der Faustballeuro 2014 in Olten 31. August 2014

Wir sind in der letzten Woche im Regierungsseminar in Oberhofen gewesen. Da sieht man bekanntlich auf den Niesen. Das Wetter ist sehr abwechslungsreich gewesen. Unter anderem hat es geregnet. Als die Verzweiflung langsam, aber stetig gewachsen ist, hat sich auf dem Niesen ein Hut gebildet. Ich habe deshalb die allgemeingültige Prognose gewagt: „Hat der Niesen einen Hut, dann wird das Wetter wieder gut“.

Ansprache anlässlich des Regierungsbesuches im Kanton Obwalden vom 13./14. August 2014

Ich bedanke mich herzlich für die Einladung. Ich muss gestehen, ich bin während meiner bisherigen neunjährigen Amtszeit persönlich nur einige wenige Male in Subingen gewesen. Berührungspunkte mit meiner Arbeit aber hat es gegeben und gibt’s es immer wieder. Beispielsweise mit dem Neubau des Wohnheimes Kontiki, der aus meiner Sicht sehr gut gelungen ist. Die Partnerschaft der Gemeinde Subingen mit Nueva Helvecia und Rosario hat aber in meinem engsten Familienkreis sogar Brücken über den Atlantik geschlagen. Anlässlich des letzten Besuches einer Delegation im Kanton hat meine Frau in Begleitung ihrer Eltern zum ersten Mal ihren Cousin aus Uruguay mit seiner Tochter in Solothurn getroffen. Das ist sehr bewegend gewesen.

Ansprache zum 1. August 2014 in Subingen

Sehr geehrter Herr Gemeindepräsident
liebe Hünikerinnen und Hüniker
Die Regierung freut sich immer, wenn eine Gemeinde ein solches Jubiläum feiert und dazu den Landammann einlädt. Das zeigt uns, dass, erstens in der Gemeinde gute Stimmung ist und auch die Lebensfreude ihren gebührenden Platz einnehmen kann und zweitens, der Groll auf den Kanton noch nicht so gross ist, dass man uns nicht mehr dabei haben will.

Ansprache zum 750-Jahr Jubiläum der Gemeinde Hüniken 22. Juni 2014

Herzlichen Dank für die Einladung zum heutigen Jubiläum. Ihr wisst ja, die Regierung kommt immer zum hundertjährigen, meistens beim fünfzigjährigen und ab und zu mal bei einem fünfundzwanzigjährigen oder zehnjährigen Jubiläum. Bei mir ist es allerdings etwas Besonderes. Gleich bei meinem Amtsantritt habe ich ein Beitrittsformular für die Mitgliedschaft in Eurem Verein erhalten und postwendend ausgefüllt. Ich weiss nicht, ob Ihr überhaupt wisst, dass ich gar keine Pistole habe. Damit geschossen habe ich zwar auch schon. Das ist aber einige Zeit her. Und an einer Vereinsversammlung bin ich auch noch nie gewesen. Es gibt also so etwas wie eine Verpflichtung meinerseits, an Eurem Jubiläum dabei zu sein, damit ich wenigstens einmal eine Vereinsversammlung erlebe.

Ansprache 75 Jahre Pistolenschiessverein Kantonspolizei Solothurn 14. Juni 2014

Ich bedanke mich herzlich für die Einladung. Wer die Kolumne von Patrick Marti in der Solothurner Zeitung vom letzten Donnerstag gelesen hat, der könnte vermuten, dass nach der Finanzkontrolle jetzt nun auch noch der Landammann für eine weitere Kontrolle gekommen ist. Dem ist nicht so. Ich bin für die Festansprache bestellt worden. Ich bin auch weder ISO-zertifiziert, noch ist mein Auftritt gebührenpflichtig. Sie können also beruhigt sein.

Ansprache am Festakt 30 Jahre Rodania vom 14.6.2014